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Michael Weber

Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese

bulletBeadle und Tatum (1958 Nobelpreis) gehen der Frage nach, welcher Zusammenhang zwischen den Erbinformationen einer Zelle und deren Enzymausstattung besteht.
bulletExperimentelle Untersuchung am Schimmelpilz
bulletHerstellung von Mangelmutanten (Lebewesen, das auf Grund einer Mutation einen bestimmten Stoff nicht mehr synthetisieren kann.)
bulletFeststellung:
Jeder der Stoffwechselschritte in ihrem Versuch wird von einem spezifischen Enzym katalysiert. Fehlt oder mutiert ein Gen für die Synthese eines Enzyms, so ist die Enzymwirkung davon betroffen.
bulletEin Gen enthält die Information zur Bildung eines Enzyms bzw.
ein Gen enthält die Information zur Bildung eines Polypeptids. 

Beispiel: normaler Stoffwechsel im Wildtyp 

Stoffwechselkette: Vorstufe Ornithin Citullin Arginin
                                                                               
Enzymwirkkette:               Enzym 1       Enzym 2     Enzym 3
                                                                               
Genwirkkette:                     Gen 1           Gen 2          Gen 3

 

Beispiel: veränderter Stoffwechsel in der Mangelmutante

Vorstufe Ornithin //  Stoffwechselblock: 
                                               Produkt (Citrullin) wird nicht  hergestellt:
                                               Anhäufung des Substrats (Ornithin).
                                
          Enzym 1        Ursache: Enzym 2 defekt; 
                                 Tiefere Ursache: Genmutation in Gen 2

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 M. Jacke, M. W., 18.10.2004